🔥🔥🔥 Download app DailyDictation on AppStore DailyDictation on Google Play

[Video] Das verdient eine Krankenschwester

Vocab level: B2
You must upgrade your account to practice this exercise. Login now or Create an account

...
Ich bin Jasmin Heider, 21 Jahre alt und arbeite als Gesundheits- und Krankenpflegerin bei den Barmherzigen Brüdern auf der operativen Intensivstation.
Ja, das ist natürlich schon schwierig, aber man gewöhnt sich dran.
Den hab ich neu, gell?
Davor hatte ich ein ganz altes Auto.
Nicht, dass alle denken, wir verdienen so viel, gell?
Das ist nur ein Leasing-Auto.
Und was zahlst du dafür?
179 Euro im Monat.
Das geht eigentlich, finde ich.
Ist das mit Versicherung und alles geballt?
Nee, nee, die kommt noch extra.
Dann sind wir schon bei mehr.
Dafür geht man arbeiten, gell?
Und man weiß halt nie, welche Patienten man jetzt heute hat oder ob der Patient von gestern noch da ist oder ob der schon verlegt ist.
Und Notfallsituationen gibt es natürlich auch immer wieder.
Schon eine Herausforderung.
...
Jetzt bin ich auf der operativen Intensivstation. Wir haben eigentlich alles,
was operiert wird, kann zu uns kommen, also kommt zu uns.
Leute, die halt Intensivüberwachung brauchen.
Also das ist unser Notfallwagen, der wird einmal am Tag kontrolliert auch.
Das ist ganz wichtig, also ob der funktioniert.
Im Notfall würde man hier gleich in den Defi-Modus reinkommen.
Hier zum Intubieren, also zum Beatmen haben wir auch alles da.
Hier ist ein Spatel.
Mal checken, ob die Lichtquelle geht.
Da ist zum Beatmen, da geht der Arzt quasi so rum, so rein.
Das ist, dass er da jetzt zum Beispiel was rein
Dass er sowas jetzt zum Beispiel in den Patienten bekommen würde.
...
Hat man auch noch nie gesehen, so was Außenstehender.
Guten Morgen. Guten Morgen.
Was jetzt das Problem ist, hat wohl seit gestern über das Stoma, der ist nichts mehr gefördert.
Also das sollen wir mal weiter beobachten.
Sonst ist er wie gehabt orientiert kooperativ.
Guten Morgen.
Wie haben Sie geschlafen?
Ganz gut, diesmal.
Da schauen heute Leute zu, ja?
Zuerst fängt man eigentlich an mit dem Platzcheck.
Dann schauen wir, ob der Absauger geht.
Im Notfall oder so, ganz wichtig.
Darf ich kurz auf den Bauch schauen? Aufpassen.
Die Verbände halt trocken sind und alles, was sonst was ist.
So passt ja alles bei Ihnen, oder?
Ja, Wasser kriegen Sie sofort.
Man hat halt auch mal Zeit, dass man persönlich ein Gespräch sucht oder so.
Dass man da wirklich psychisch auch noch was reißt.
Wie auf Normalstation, wenn Sie jetzt nicht viel Zeit pro Patient.
Guten Morgen.
Ich habe Sie ja auch vorgewarnt, dass das Kamerateam kommt. Ja.
Wie geht es Ihnen?
Sind Sie müde?
Wollen Sie ein bisschen schlafen, oder?
Jetzt richten wir Tabletten hier.
Also ich schaue jetzt durch, was der Patient eben braucht und kreuzel das gleich an.
Ich brauche Oxycodonaloxon.
Das ist der BTM-Schrank.
Also da ist nur das Betäubungsmittel drin, was eingesperrt sein muss.
Da machen wir auch Bestandskontrolle, jeden Dienst und alles und müssen da immer dokumentieren, wenn wir eins rausgenommen haben.
Das ist der Drei-Sterne-Alarm.
Das ist quasi ein Notfallton.
Also wenn wirklich was lebensbedrohlich ist und man sofort wirklich reagieren muss,
dann kommt der. Und dann muss man auch gleich schauen, wo das ist und was da los ist.
Weil man dann schon mal das Reanimieren anfangen muss.
Ist da alles gut, Barbara?
Wenn die Kollegin drin ist, frage ich sie halt schnell, ob alles gut ist.
Und der Patient auf sechs, der dürfte auch gehen, wenn er
Wenn es soweit wäre, das ist abgeklärt. Das ist der DNR-Button.
Und da, wo der Drei-Sterne-Alarm ist?
Genau, das war der Patient, der gehen dürfte.
Der gehen dürfte.
Ja. Da muss man natürlich auch schauen, aber da dürfte man nicht reanimieren oder intubieren.
Also das ist abgeklärt, dass wir da nichts machen.
Am Anfang der Ausbildung ist es ganz hart, wenn man die ersten Leute sterben sieht.
Jetzt ist es immer noch teilweise hart, klar.
In der Arbeit direkt geht mir das auch oft nahe.
Da war ich auch manchmal fast mit dem Patienten.
Das ist echt teilweise echt schlimm, aber darf man nicht mit nach Hause nehmen.
...
Dann fange ich jetzt eben an mit MCP, 10 Milligramm.
Natürlich immer nochmal kontrollieren, ob man das richtige Medikament hat und ob die Milligrammzahl stimmt.
Hier steht 10 Milligramm brut, 2 Milliliter und ich brauche 10 Milligramm.
Also brauche ich die ganze Tube.
Die muss man sich halt bewusst sein, wenn man den Beruf ausübt, wenn man den Beruf wählt, dass man da massive Verantwortung hat.
Und deswegen, also diese ganzen Debatten ums Gehalt, die sind ja eigentlich nicht darum, dass wir wirklich,
wenn man das Geld anschaut, dass das zu wenig ist, sondern es geht darum, was man dafür leistet, welche Verantwortung man dafür hat.
Wenn ich einen Fehler machen kann, könnte daraufhin ein Mensch sterben.
Das muss man halt immer bedenken.
Die Verantwortung ist echt massiv.
Dann muss man die Luft nochmal rausdrücken.
Weil wenn jetzt zum Beispiel Luft in den Patienten kommt, kann es zu einer Embolie kommen.
Also da kann irgendwas verklumpen und dann schießen.
Also im umgangssprachlichen Sinne.
Und das kann ganz gefährlich sein.
Da sind wir wieder.
Da richte ich mir jetzt die Sachen her, die ich für die Grundpflege brauche.
Zahnpflege, Mundpflege natürlich.
Und die ganzen Verbände, die zähle ich auch zur Grundpflege.
Vorsichtig.
Halten Sie sich fest.
Und das andere Bein raus.
...
Ja klar, man freut sich öfter total mit den Leuten mit.
Wenn die sich freuen, freue ich mich.
Wenn sie gesund werden, freue ich mich auch, weil dann hat die ganze Arbeit echt viel gebracht.
Okay. haben so einen gescheiten Sprung gemacht.
Das ist sehr erfreulich.
Und es ist ja schön, wenn man Leute heilt.
Deswegen macht man den Beruf ja.
Gehen Sie soweit zusammen?
Ich bin soweit.
...
Dann kommt jetzt die Dokumentation dran.
Und dann können wir schon reinschreiben, dass er am Bettrand gesessen ist und jetzt im Mobstuhl sitzt.
So, jetzt habe ich die Laura abgeholt.
Cool, und bei dir?