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Einkaufen im Internet

Vocab level: B1
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Guten Morgen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
Wie jeden Donnerstag begrüße ich Sie recht herzlich zu unserer Sendung „Mit Rat und Tat", heute zum Thema „Einkaufen im Internet".
Onlineshopping wird ja von Jahr zu Jahr beliebter und liegt voll im Trend.
Einer Studie zufolge kaufen neun von zehn Internetnutzern Waren und Dienstleistungen im Internet.
Doch was muss man beim Interneteinkauf beachten?
Dazu habe ich einen Experten von der Verbraucherzentrale Hamburg eingeladen.
Herzlich willkommen, Herr Hansen.
Guten Morgen, Frau Schlüter.
Danke für die Einladung.
Herr Hansen, warum wird denn das Einkaufen im Internet immer beliebter?
Na, ganz einfach: Das ist die bequemste Art einzukaufen.
Computer hochfahren - Onlineshop besuchen - Produkt bestellen - und wenige Tage später kommt das Paket direkt zu Ihnen nach Hause ...
... und um Öffnungszeiten braucht man sich keine Gedanken zu machen.
Genau. Im Internet können Sie 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche die Produkte Ihrer Wahl bestellen.
Sie müssen sich nicht an der Kasse anstellen oder etwa warten, bis sich ein Verkäufer um Sie kümmert.
Und Sie müssen auch nicht von Geschäft zu Geschäft rennen, um die Preise zu vergleichen.
Ein paar Klicks und Sie bekommen die Preise mehrerer Anbieter angezeigt.
Hinzu kommt: Die Auswahl an Produkten ist riesig.
Es gibt kaum ein Produkt, das Sie nicht online bestellen können.
Das klingt ja alles sehr verlockend!
Aber wo ist der Haken? Es gibt doch sicherlich auch Nachteile?
Natürlich. Ein Problem sind die Versandkosten.
Sie sind nicht nur von Shop zu Shop sehr unterschiedlich, sondern auch von Größe und Gewicht des gekauften Artikels abhängig.
Aufgrund dieser Kosten liefern manche Onlineshops erst, wenn der Kunde Waren für eine bestimmte Summe kauft.
Man spricht dann von einem Mindestbestellwert.
Meist sind das zwischen 20 und 40 €.
Wenn der Kunde unter diesem Wert bleibt, liefert die Firma nicht.
Aha. Und was ist, wenn zum Beispiel der bestellte Pullover nicht passt?
Kann ich den dann problemlos zurückgeben?
Natürlich haben Sie beim Online-Shopping dieselben Rechte wie beim normalen Einkauf.
Reklamationen sind daher genauso möglich.
Nur ist der Umtausch oder die Reparatur nicht immer so einfach, wie wenn man die Ware direkt ins Geschäft zurückbringen kann.
Wie meinen Sie das?
Der Kunde muss gegenüber dem Verkäufer seinen Widerruf schriftlich erklären.
Dazu stellt der Händler dem Kunden im Internet oder im Warenpaket ein sogenanntes Widerrufsformular zur Verfügung.
Legt man dieses Formular der Rücksendung bei, ist der Widerruf wirksam.
Ob die Rücksendung dann etwas kostet, hängt vom Händler ab.